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Fußmatte

Modellvielfalt und Qualitätskriterien von Fussmatten

Früher war die Sache mit der Fussmatte einfach: Im Außenbereich lag ein gusseiserner Schmutzabtreter vor der Eingangstür, im Hausflur eine zumeist unansehnliche, in die Jahre gekommene Kokos-Matte oder ein Stück nicht mehr benötigter Teppich. Ganz wagemutige Zeitgenossen verfügten über Fußmatten, auf denen die Worte „Willkommen“ bzw. „Welcome Home“ die Gäste zum Verweilen einluden.

Heutzutage ist die Fußmatte eine Verlängerung des Wohndesigns, ebenso schickes wie wegweisendes Accessoire. Der aufgedruckte Spruch – mittlerweile fast ein Muss – kommt einem Statement gleich. Ob ganz simpel „Home“, ob „Königsreich“ oder „VIP-Lounge“, ob witziger Spruch wie „GEZ bezahlt“ – die Vielfalt an Aussagen ist nahezu unbegrenzt.

Mittlerweile gilt es schon fast wieder als Avantgarde, KEINEN Fußmatten-Spruch zu haben. So setzen stilbewusste Wohnungsinhaber die Grundidee ihres Interieurs mit der Schmutzfangmatte fort. Ist die Wohnung beispielsweise im Clean Chic mit asiatischem Touch gehalten, ist eine Bambus-Fußmatte die ideale Ergänzung dazu, die dem Besucher schon vor der Tür signalisiert, was ihn drinnen erwartet. Schön ist es auch, wenn die Farben der Schmutzfangmatte den in der Einrichtung dominierenden Ton aufnimmt.

Für welches Design und Farben man sich jedoch auch entscheidet – eine Fussmatte muss in erster Linie funktional sein. Die an sie gestellten Erfordernisse hingegen können je nach Lebenssituation des Wohnungsinhabers stark voneinander abweichen.

Wer beispielsweise ein Häuschen auf dem Land hat und öfter mal mit Gummistiefeln im Garten werkelt, braucht eine ebenso starke Schmutzfangmatte wie Leute mit kleinen Kindern und/oder Hunden. Beide tragen viel Schmutz ins Haus, wobei eine saugstarke Fußmatte in der Lage ist, das Gröbste herauszufiltern.

Im Idealfalle ist diese an der Unterseite gummiert, dass sie selbst dem Ansturm herein tobender Kinder bzw. Haustiere rutschfrei standhält. Solch eine Schmutzfangmatte ist in Stadtwohnungen, deren Treppenhaus noch dazu mit einem bereits schmutzfangenden Teppich ausgestattet ist, nicht nötig.

Hier darf es eine dünnere, schickere Fußmatte sein, welche in erster Linie den Zweck erfüllt zu zeigen, welche Persönlichkeit hier wohnt. Aber auch in der Stadt können nasskalte Winter zuschlagen und jede Menge Streusplitt und Schneematsch ins Haus befördern.


Waschbare Fußmatten (wash)

Selbst die durchdesignteste Fußmatte sollte sich deshalb bei dreißig, besser noch vierzig Grad in der Maschine waschen lassen. Als gut waschbar haben sich synthetische Materialien wie Polyamid erwiesen. Selbst, wenn Fußmatten über eine rückseitige Beschichtung aus PVC verfügen, sind sie noch bei dreißig Grad maschinenwaschbar (wash).

Zu oft sollte man ihnen dies jedoch nicht zumuten. Qualitäts-Fußmatten aus Polyamid mit einer gummierten Rückseite aus Nitrilgummi sind zumeist bei vierzig Grad waschbar und zudem trocknergeeignet. Einfach zu einer Rolle zusammenrollen, in Maschine bzw. Trockner geben, fertig. Die lästige Pflege mit Teppichreiniger entfällt hier.

Dies gilt auch für Fussmatten aus Mikrofaser. Deren flauschige Fasern, die man auch als Mikroplüsch bezeichnet, ziehen den Schmutz gewissermaßen magnetisch an, der bleibt in der Fußmatte hängen und kann nicht mehr in die Wohnung getragen werden. Dies ist insbesondere für Menschen, die im Erdgeschoss oder ebenerdig in einem Haus wohnen, ein großer Vorteil sein.

Da aber der gesamte Schmutz in der Fußmatte verbleibt, wird sie schnell unansehnlich und muss gewaschen werden – was sie zumeist sogar bei einer Temperatur von sechzig Grad kann (wash)! Moderne Mikrofaser-Fußmatten (eine Auswahl finden Sie im online shop zum günstigen Preis inkl Lieferung) sind von Haus aus schnelltrocknend, sodass man sie nicht in den Trockner geben muss, und setzen sich beispielsweise aus neunzig Prozent Polyamid und zehn Prozent Polyester zusammen.


Kokos-Fußmatten

Definitiv nicht in die Waschmaschine gehören Fussmatten, die aus Kokosfasern geflochten sind. Aufgrund ihrer Robustheit werden diese Artikel häufig im Außenbereich eingesetzt, wofür man sie zusätzlich mit einem Drahtgittergeflecht verstärkt.

Auch die Kombination Kokosfaser und Hartgummi findet sich oft und leistet sowohl für den Innen- als auch Außenbereich gute Dienste. Besonders edel wirkt diese Artikel-Variante als Halbrund. Reine Kokosfaser-Fußmatten werden zumeist für den Innenbereich verwendet. Ihr Vorteil gegenüber den teppichartigen Synthetikmatten liegt in ihrer Stärke, die mindestens anderthalb Zentimeter beträgt.

Die groben Fasern machen sie zu idealen Schmutzfängern, während sich ihr Design nicht mehr vor den bunten Synthetikdrucken verstecken muss: Auch Kokosfasermatten gibt es heutzutage (online) in jeder Farbe, mit jedem Motiv. Neben diesen dichtgewebten Kokos-Fußmatten steht ein echter Klassiker ganz oben auf der Beliebtheitsskala: der geflochtene Fußabtreter, auch als Gitter-Fußmatte bezeichnet. Ist das Flechtwerk enger, spricht man auch von einer Holland-Matte.

Ist die eine Seite schmutzig, lässt sie sich einfach wenden. Die Reinigung erfolgt mit dem Staubsauger, gegebenenfalls mit dem Teppichklopfer. Vollkommen nass machen sollte man eine Kokos-Fußmatte auch zu Reinigungszwecken nicht, da sie dann leider sehr schnell unansehnlich wird. Eine große Auswahl an Fußmatten finden Sie im online shop zum günstigen Preis inkl Lieferung.


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